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Als ich meinen Mond malte, fand ich ein Stück von mir selbst wieder

Warum ein gemeinsamer Mondabend manchmal mehr in Bewegung bringt als ein ganzer Tag voller guter Vorsätze.

Gestern Abend durfte ich wieder einen dieser besonderen Momente erleben, die mich daran erinnern, warum ich meine Arbeit so sehr liebe. Gemeinsam mit wunderbaren Frauen haben wir unseren LUNA*ME Mondrhythmus gestaltet. Wir haben gemalt, miteinander gesprochen, gelacht, nachgedacht und uns auf das eingelassen, was dieser Abend für jede Einzelne bereithielt.

Doch hinter diesen gemeinsamen Mondabenden steckt sehr viel mehr als die Freude am kreativen Gestalten. Jeder Monat bringt ein neues Thema mit sich, das ich mit der jeweiligen Qualität des Mondes verbinde. Daraus entwickle ich Übungen, Reflexionsfragen und gestalterische Impulse, die uns dabei unterstützen, unsere persönlichen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und gleichzeitig achtsam wahrzunehmen, wo wir gerade auf unserem Weg stehen.

Denn Ziele verwirklichen sich nicht allein dadurch, dass wir sie einmal aufschreiben und anschließend möglichst diszipliniert verfolgen. Unser Leben verändert sich, manchmal leise und manchmal mit einer Wucht, die all unsere Pläne durcheinanderwirbelt. Gerade deshalb brauchen wir immer wieder Momente, in denen wir innehalten, unsere Erfahrungen betrachten und neu entscheiden dürfen, was uns auf unserem Weg weiterhin begleitet und was wir nicht länger mit uns tragen möchten.

Unser LUNA*ME Mondrhythmus schenkt uns Monat für Monat genau diesen Raum.

Für unseren Oktobermond hatte ich das Thema Ernte und Loslassen vorbereitet. Wir wollten nicht nur betrachten, was in den vergangenen Wochen gewachsen war, sondern auch erkennen, welche inneren und äußeren Belastungen uns möglicherweise daran hindern, mit Leichtigkeit weiterzugehen.

In meinen Ausarbeitungen hatte ich die Teilnehmerinnen deshalb eingeladen, sich mit ihren persönlichen Sandsäcken auseinanderzusetzen. Mit all dem, was wir manchmal über Jahre mit uns herumtragen, ohne überhaupt noch zu bemerken, wie schwer es geworden ist.

Leistungsdruck, Erwartungen, Verpflichtungen, Zweifel, alte Überzeugungen oder die Angewohnheit, sich selbst immer wieder zurückzustellen. Jede Frau durfte für sich entdecken, welche dieser Sandsäcke sie inzwischen loslassen möchte.

Dabei fließen unterschiedliche mentale Techniken, bewusste Reflexion und meine kreativen Gestaltungsideen ineinander. Die neurographisch inspirierten Linien und Formen auf unserem Papier sind Teil dieses Prozesses. Wir verbinden Gedanken, Gefühle, Erkenntnisse und persönliche Zielsetzungen mit Farben und Symbolen und geben dem, was uns innerlich beschäftigt, einen sichtbaren Ausdruck.

Es geht also nicht darum, einfach nur ein schönes Bild zu malen. Vielmehr darf sich während des Gestaltens etwas zeigen, das im geschäftigen Alltag häufig keinen Platz findet.

Und genau das habe ich gestern selbst wieder erlebt.

Auch ich hatte in den vergangenen Wochen unglaublich viel getan. Mein Kopf war voller Ideen, Projekte, Entscheidungen und Verpflichtungen. Vieles davon liebe ich, denn meine Arbeit erfüllt mich. Doch irgendwann hatte ich vor lauter Begeisterung und Tatendrang kaum noch bemerkt, wie wenig Raum ich mir selbst gelassen hatte.

Während unseres gemeinsamen Mondabends wurde mir immer deutlicher, welche Sandsäcke auch ich mit mir herumtrug. Da war der Leistungsdruck, den ich mir manchmal selbst auferlege, das Festhalten an Aufgaben und Vorstellungen, die längst leichter werden dürften, die vielen Verpflichtungen, die Zweifel und auch jene kleinen Momente der Selbstsabotage, in denen ich mir selbst im Weg stehe.

Als ich später meinen fertigen Mond betrachtete und meine persönliche Auswertung dazu schrieb, verdichteten sich all diese Erkenntnisse zu einer Essenz, die mich tief berührte.

Ich darf meine Sandsäcke abwerfen. Ich muss nicht alles festhalten, nicht alles schaffen und nicht alles gleichzeitig tragen.

Was mich an diesem Abend besonders glücklich machte, war die Gemeinschaft der Frauen. Jede brachte ihre eigenen Erfahrungen, ihre persönlichen Ziele und ihre ganz individuelle Geschichte mit. Und doch entstand wieder diese besondere Verbundenheit, die ich inzwischen so sehr schätze.

Niemand musste etwas beweisen. Niemand musste ein perfektes Bild gestalten. Wir durften uns gegenseitig inspirieren, miteinander lachen, still werden und uns selbst ein Stück näherkommen.

Für mich ist das eines der wertvollsten Geschenke dieser Treffen. Wir gehen unsere eigenen Wege und sind dabei trotzdem nicht allein.

Als unser Mondabend zu Ende ging, fühlte ich mich wunderbar leicht und erfüllt. Und was mich besonders überraschte, war, dass dieses Gefühl auch am nächsten Morgen noch da war.

Mein Arbeitstag war eigentlich wieder randvoll mit Aufgaben. Normalerweise hätte ich mich sofort an meinen Schreibtisch gesetzt und versucht, möglichst viel davon zu erledigen. Doch diesmal geschah etwas anderes.

Ich hatte plötzlich eine unglaubliche Lust, meinen Mond noch ein wenig zu verschönern.

Also holte ich meinen Glitzerstaub hervor, ließ die roten, gelben und blauen Flächen funkeln und verzierte die weißen Bereiche mit kleinen Bergkristallkügelchen. Ich betrachtete die Farben, spielte mit dem Licht und freute mich über jede kleine Veränderung.

Handgemalter LUNA*ME Oktobermond mit neurographischen Linien, bunten Farben, Glitzerstaub und Bergkristallkügelchen als Ausdruck von Ernte und Loslassen.

Mein Oktobermond, nach unserem gemeinsamen LUNA*ME Mondrhythmusabend noch einmal ganz aus Freude und Leichtigkeit verschönert.

Ich hatte keinen Plan, was daraus werden sollte. Ich wollte nichts optimieren, nichts erreichen und auch keinen weiteren Punkt auf meiner Aufgabenliste abhaken.

Ich wollte einfach nur meiner Freude folgen.

Während ich dort stand und meinen Mond gestaltete, bemerkte ich, wie glücklich mich diese kleine Beschäftigung machte. Es war eine Freude, die nichts mit Produktivität, Erfolg oder Leistung zu tun hatte. Ich durfte etwas Schönes tun, einfach weil ich Lust darauf hatte.

Und plötzlich verstand ich noch einmal auf einer ganz anderen Ebene, was mir unser Oktobermond geschenkt hatte.

Ich hatte nicht nur über das Loslassen nachgedacht. Ich hatte mir tatsächlich erlaubt, etwas loszulassen.

Den Anspruch, dass jeder Moment sinnvoll genutzt werden muss. Das Gefühl, immer noch etwas erledigen zu müssen. Und diese leise innere Stimme, die mich manchmal daran erinnert, was alles noch auf mich wartet.

Heute schaue ich auf meinen glitzernden Mond und fühle mich satt. Satt von Freude, von Leichtigkeit und von diesem wunderbaren Gefühl, nach einer langen, anstrengenden Zeit des Tuns endlich wieder einen Teil von mir selbstgefunden zu haben.

Vielleicht ist genau das die besondere Qualität unseres LUNA*ME Mondrhythmus. Dass wir uns Monat für Monat mit unseren Zielen beschäftigen, ohne dabei den Menschen aus den Augen zu verlieren, der diese Ziele verwirklichen möchte.

Dass wir lernen, unsere Erfolge wahrzunehmen, Veränderungen zuzulassen und auch einmal innezuhalten, wenn das Leben uns etwas anderes abverlangt als ursprünglich geplant.

Und dass wir uns daran erinnern, dass persönliche Entwicklung nicht immer mit Anstrengung verbunden sein muss.

Manchmal braucht es einen geschützten Raum, wertvolle Frauen, ein paar Farben, einen Mond und die Bereitschaft, sich selbst wieder zuzuhören. Gestern habe ich nicht einfach einen Mond gemalt. Ich habe mir selbst wieder ein Stück Freiheit geschenkt.

Vielleicht möchtest du beim nächsten Mond dabei sein?

Wenn du beim Lesen gespürt hast, dass auch du dir einen solchen Abend wünschst, dann lade ich dich von Herzen ein, unseren LUNA*ME Mondrhythmus kennenzulernen.

Du brauchst dafür weder künstlerisches Talent noch besondere Vorkenntnisse. Was du mitbringen darfst, ist die Neugier auf dich selbst, auf deine persönlichen Ziele und auf die Möglichkeiten, die entstehen, wenn du dir bewusst Zeit für dich nimmst.

Wir begegnen uns Monat für Monat mit einem neuen Thema, neuen Impulsen und der Freude daran, unseren eigenen Weg ein kleines Stück bewusster zu gestalten.

Hier erfährst du mehr über LUNA*ME Mondrhythmus und kannst dich anmelden:

Hier kannst du dich anmelden

Ich freue mich auf dich und auf alles, was wir gemeinsam entdecken dürfen.

Von Herzen

Christine 💜

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